Eisen, Ironie und Bügeln

13. Juni 2015

Ich gebe es zu: die englische Aussprache ist unmöglich. Unsere Rechtschreibung genauso. Welcher Idiot hat sich zum Beispiel überlegt, ein „E“ am Ende vieler unserer Substantiven zu setzen, um es dann nicht auszusprechen? Oder was hat ein „G“ im Wort „through“ zu suchen? Oder wieso schreibt sich Mittwoch auf Englisch „WedNESday“ und wird „Wensday“ ausgesprochen? Alles Rätsel. Aber es gibt unter euch, deren Muttersprache nicht Englisch ist, einen Dauerversprecher, bei dem ich fast jedes Mal zusammenzucke. Den Rest des Beitrags lesen »

Urkomisches Denglisch

27. Januar 2015

Ein Dank an Max Headroom, der mich wieder auf Bastian Sicks tolle Website aufmerksam gemacht hat. Ich denke immer, dass mich nichts mehr schocken kann. Aber Champignon (Champion ist gemeint!) ist wirklich herrlich. Sehr schön ist auch Zeitbohrt statt Sideboard. Insgesamt ist dieser Link ein richtiger Brüller (a rib tickler – wortwörtlich: ein Rippen-Kitzler). Einfach anklicken und genießen:

http://www.bastiansick.de/fotoalben/zwiebelfischchen_2/we-are-the-champignons#2

Genau das Richtige für düstere, kalte Tage im Januar!

Dangerous liaisons

19. Januar 2015

Ich beginne das Jahr 2015 mit einer Geschichte. Ich lebe schon seit einigen Jahren im Ausland und lese und rede viel in allen möglichen Sprachen. Und trotzdem ist es schwer, mit den Ausdrücken in meiner Muttersprache Schritt zu halten.

Eine Freundin von mir genießt gerade eine Liaison mit einem verheirateten Mann. Er ist ein Geschäftsmann und Schürzenjäger (a lady killer/womanizer/Don Juan oder Casanova). Sie bezeichnete sich als „die perfekte Maitresse“ und verwendete dabei einen Ausdruck, der mich zum Schmunzeln brachte und den ich bis dato nicht kannte… Den Rest des Beitrags lesen »

Salonfähig

21. November 2014

Ich hatte mal einen französischen Bekannten, der Michel hieß. Michel war eigentlich ein liebenswürdiger Mensch – wenn man ihn nicht mit anderen Leuten zusammen einlud. Er hat eine Vorliebe für Scherzartikel (joke oder novelty products), die er gerne einsetzte – egal ob es passte oder nicht. Gerne platzierte er ein Furzkissen (auf Englisch a whoopee cushion) auf den Stuhl seiner Nachbarin. Auch wenn sie eine elegante Dame vom Akademikerinbund war! Er war einfach nicht berechenbar. Wie eine Freundin das so treffend ausdrückte: „Michel ist einfach nicht salonfähig“. Den Rest des Beitrags lesen »

Warum Muttersprachler so wichtig sind

17. November 2014

Ein Dank an James, der mir gerade einen Link zu Spiegel Online über typische Patzer in der englischen Sprache geschickt hat. Dieser Beitrag enthält leider aber selbst Patzer. Hast du Feuer? heißt auf Englisch „Have you got a light?“. Und nicht „Have you got light?“. Und wünscht man jemandem einen schönen Tag, kann man neben „You too“ sehr wohl „Same to you too“ sagen. Wobei wir beim Thema sind: immer einen Muttersprachler Korrektur lesen lassen oder fragen, wie das folgende Beispiel und der Online-Beitrag zeigen. Den Rest des Beitrags lesen »

Unwörter

13. Oktober 2014

Jedes Jahr kürt die deutsche Initiative Sprachkritische Aktion das Unwort des Jahres. Letztes Jahr gewann „Sozialtourismus“, eine abwertende Beschreibung von Einwanderung, die dazu dient im neuen Land Sozialleistungen zu erhalten. Zu meinen persönlichen Un-Favoriten der Vergangenheit gehören: „Ich-AG“, „Wohlstandsmüll“ und „Herdprämie“. Aber Zuhause wählen wir regelmäßig unsere eigenen Unwörter. Ein aktuelles Beispiel ist das Wort Flat. Den Rest des Beitrags lesen »

Quereinsteiger

5. Oktober 2014

Letzte Woche hat Victoria Beckham ihren ersten Modeladen in London eröffnet. Diese Frau und ihr Mann sind typische Quereinsteiger. Die Karrieren als Sängerin bzw. Fußballspieler sind vorbei und sie erfinden sich neu – (oder wie wir Briten sagen: They’re reinventing themselves). Großbritannien ist eine Nation der Quereinsteiger – immer noch. Dort studiert man Philosophie und Geografie und arbeitet nachher in einer Bank. Vieles spricht in der Tat dafür. Aber ich schweife vom Thema ab: wie sagt man Quereinsteiger auf Englisch? Den Rest des Beitrags lesen »

Toyota wieder

8. August 2014

Auf der Suche nach einer Erklärung für den besagten Werbeslogan, bin ich auf diesen recht amüsanten Artikel in der englischen Zeitung The Daily Mail gestoßen. Schlauer bin ich zwar nicht, aber nun weiß ich zumindest, wie das Auto aussieht:

www.dailymail.co.uk/home/event/article-2695945/Chris-Evans-reviews-Toyota-Aygo-If-appalling-Aygo-car-I-owned-Id-say-Ill-never-drive-again.html

Viel Spaß bei der Lektüre!

Toyotas neuer Slogan

7. August 2014

Ich stand gerade an der Bushaltestelle und langweilte mich ein bisschen. Dann sah ich eine neue Anzeige von der Firma Toyota und fing an zu lachen… Den Rest des Beitrags lesen »

Auf Augenhöhe

29. Juni 2014

Den Online-Wörterbüchern bin ich jedes Mal auf’s Neue dankbar. Wann immer ich schlecht gelaunt bin (selten übrigens) gönne ich mir einen Blick auf ihre häufig unsinnigen Vorschläge. Meistens entdecke ich einige Brüller, die ich dann gern mit meiner Bürogemeinschaft teile. Diese Woche schickt mir aber mein Mann einen Megahit aus der Schrottübersetzungsszene. Zur Abwechslung war es dieses Mal nicht Leo sondern Linguee.

Es ging um den Begriff „auf Augenhöhe“, die Linguee folgendermaßen wiedergegeben hat: Den Rest des Beitrags lesen »